Jede Zah­lung,

  • die ein Gesell­schaf­ter einer GmbH im letz­ten Jahr vor dem Eröff­nungs­an­trag oder danach
  • als Rück­zah­lung oder Zin­sen auf ein der Gesell­schaft zur Ver­fü­gung gestell­tes Dar­le­hen (oder auf eine mit einem Dar­le­hen wirt­schaft­lich ver­gleich­ba­re For­de­rung)

erhal­ten hat, ist nach der Insol­venz­er­öff­nung anfecht­bar. Sie ist damit der insol­ven­ten GmbH, d.h. dem Insol­venz­ver­wal­ter, zurück­zu­er­stat­ten.

Das ist der Inhalt von § 135 Abs. 1 S. 2 InsO. Und die­se gesetz­li­che Rege­lung stellt für Gesell­schaf­ter ein hohes Risi­ko dar. Denn es kommt in den letz­ten zwölf Mona­ten vor dem Insol­venz­an­trag nicht auf die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der GmbH […]

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Ja, ich habe die Daten­schutz­er­klä­rung zur Kennt­nis genom­men und bin mit Absen­den des Kon­takt­for­mu­la­res mit der elek­tro­ni­schen Ver­ar­bei­tung und Spei­che­rung mei­ner Daten ein­ver­stan­den. Mei­ne Daten wer­den dabei nur streng zweck­ge­bun­den zur Bear­bei­tung und Beant­wor­tung mei­ner Anfra­ge benutzt.

Über den Autor

  • Carsten Lange

    Cars­ten Lan­ge ist zuge­las­se­ner Rechts­an­walt seit 1996 und Fach­an­walt für Insol­venz­recht und für Steu­er­recht, zudem ist er aus­ge­bil­de­ter Wirt­schafts­me­dia­tor und Coach.

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